9 Wochen und 5 Tage

Ja so "alt" ist unser Onno jetzt schon.


Dies ist ein erneuter Versuch nochmal mit dem Bloggen anzufangen. Jetzt natürlich über ganz neue Themen. Über Onno, das Eltern-Sein und mit Sicherheit auch das ein oder andere Mal über belanglosen Kram.



Ich möchte gar nicht anfangen die große Vorgeschichte zu allem zu erzählen, denn dann kann ich theoretisch schon bei meiner Geburt anfangen. Ich schreibe einfach direkt drauf los, von dem was hier uns jetzt passiert.

Nur ganz kurz zu der Ausgangssituation:
Ich bin eine 24-jährige frischgebackene Mama aus Hamburg. Ich lebe zusammen mit meinem Sohn, dem dazugehörigen Papa und unseren 2 Siamkatern Linus und Matjes. 

Ich bin im Oktober 2011 von Aachen hergezogen, mein Freund ist ein waschechter Hamburger. Unser Sohn ist ungeplanterweise jedoch in meiner Heimat zur Welt gekommen und noch ein Christkind geworden. Er wurde am 26.12.2012 geboren und ist ein gesundes und pflegeleichtes Baby, und vor allem selbstverständlich das süßeste und tollste auf der ganzen Welt. Er heißt Onno - kommt aus dem Ostfriesischen. Fragt ja immer jeder.

Ein Kind ist wirklich das wunderbarste was es gibt. Das kann man glaube ich wirklich nur nachvollziehen wenn man selber eins hat. Seit etwa 2 Wochen lächelt Onno uns an. Richtig und richtig viel. Das ist wirklich pures Glück und man freut sich über jedes lächeln, als wäre es Weihnachten und Ostern und Geburtstag und und und... alles zusammen eben.

Aber wisst ihr was einem niemand vorher sagt?
Es kommen ja immer Unmengen an Informationen von allen Seiten wenn man sich ein Kind wünscht, schwanger ist oder das Baby schon da ist. Informationen, Tipps und die Leute die es eben immer am besten wissen wollen. Aber was mir wirklich niemand vorher gesagt hat, sind die Ängste die von 0 auf 100 dazu gekommen sind. Vielleicht ist das auch nicht bei jedem so. Ich weiß es ja nicht. Aber ich habe einfach ständig Angst das Onno etwas passieren könnte. Ich muss mir oft Dinge vorstellen, die wahrscheinlich niemals eintreffen. Bis ins Detail. Schreckliche Bilder fliegen dann durch meinen Kopf. Wie mein Kind in alle Einzelteile zerlegt wird z.B.! Ob es ein Autounfall ist, ein Sturz... immer wieder sehe ich solche Situationen vor mir und bekomme die Vorstellung dann einfach nicht weg. Das ist nun wirklich nicht schön. Aber wahrscheinlich eine vorhergesehene Schutzfunktion. Wer weiß...

Ich wünsche euch allen einen schönen sonnigen Tag und einen guten Start in die Woche.

Ka

Kommentare:

  1. schon bei Instagram hab ich überlegt von Onno her kommt & hätte jetzt eher auf den südländischen Raum Richtung Türkei getippt. Mir gefällt der Name supi, kein 0-8-15, - drei Kinder in seiner Klasse später heißen genauso - Name.

    Liebe Grüße Suse

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  2. bin grad bei MK bzw. Müttertreff/Facebook über deinen blog gestolpert.und musste lachen.über die sache mit der angst.die von 0 auf 100 schnellt.das hat mich auch grad sehr beschäftigt.
    finde mich in deinen erzählungen wieder.wir sind allerdings erst im 2.lebensmonat.ihr seid uns also was voraus.

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  3. Hallo minirobotgirl,

    entschuldige das meine Antwort so spät kommt. Der Blogmuffel hat mich wieder geholt. Jetzt bin ich zurück! Vorerst :P

    Ich kann dir jedenfalls sagen, dass es bei mir mit der Angst total nachgelassen hat. Ich bin in allem total locker und entspannt. Selten habe ich noch so komische Bilder in meinem Kopf wenn ich an der Ampel stehe oder so, aber die verfliegen wie im Nu. Vielleicht kann dich das etwas beruhigen. :)Ich weiß gar nicht ob du jetzt eine Benachrichtigung bekommst, dass ich dir geantwortet habe. Kenne mich mit der Seite hier noch nicht so aus. War früher immer bei blog.de

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