Sicherheitshalber - Das Baby und die Wohnung

Nun, eigentlich bin ich eine sehr gelassene Mama, doch natürlich mache auch ich mir ein paar Gedanken um die Sicherheit meines Kindes.
Onno ist nun soweit, dass er durch die ganze Wohnung robbt. Ich lasse ihn nie irgendwo alleine, aber selbst wenn ich ein paar Zeilen tippe und mich dann umdrehe kann es sein, dass der kleine Frosch schon bis ans andere Ende des Raumes gehüpft ist.
Momentan steht er total auf alle möglichen Kabel (von denen ich ihn selbst verständig immer wieder weg setze), den Katzenwassernapf und den Staubsauger.


Für mich stellt sich jetzt langsam die Frage:

Was muss ich absichern? Was ist unnötig?


Mittlerweile gibt es ja alles. Für die Steckdosen, die Schubladen, alle möglichen Ecken.. wahrscheinlich gibt es noch so viel mehr, von dem ich bisher nicht einmal etwas gehört habe.
Generell bin ich eher davon überzeugt, dass ich so gut es geht auf mein Kind aufpasse und ihm deutlich mache, wenn etwas nicht in Ordnung ist. Das mag anstrengender sein als jede Sicherheitsvorkehrung, aber meiner Meinung nach der richtige Weg. Wenn ich den Raum verlassen muss, setze ich ihn einfach für die Zeit in den Laufstall.

Was ist jedoch eurer Meinung nach zwingend notwendig, wenn es um die Sicherheit eurer Kinder geht?



Kommentare:

  1. So ähnlich sehe ich das auch. Am wichtigsten ist es dem Kind die Gefahren deutlich zu machen, denn auf Kindersicherungen kann man sich ja nicht allein verlassen. Auch wenn man sein zu Hause so gut wie möglich abgesichert hat, lauern überall Gefahren. Im Urlaub oder bei Freunden ist das Haus dann z.B. nicht abgesichert und es bestehen Gefahren. Deshalb halte ich es für unbedingt notwendig dem Kind die Gefahren deutlich zu machen und darauf hinzuweisen. Steckdosenschutz gib es bei uns im Haus trotzdem überall, dies ist ein Schutz auf den ich nicht verzichten möchte.
    Liebe Grüße!
    Murmelmama

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  2. Wir haben einiges an Sicherungen denn immer hinter dem Kind her zu sein ist verdammt anstrengend, nervig und, wie ich festgestellt habe, nicht besonders gut fürs familienklima.
    Im Wohnzimmer sind die Schränke zu an die er ran kann und ich hab die Regale und den Tisch leer geräumt bevor mein Sohn das tut. Wenn ich den Laufstall umschriebe und das türgitter zumache kann er sich, wenn ich dabei bei, frei im Wohnzimmer bewegen.
    In der Küche sind die Schränke auch zu weil da Putzzeug steht und weil ich nicht nur Angst ums Kind hab sondern auch um meine Einrichtung. Töpfe auf Fliesen kommt beim Vermieter bestimmt nicht so gut an..
    Kinderzimmer hat auch ein Gitter damit er frei rumlaufen kann wenn ich Wäsche mache oder Nähe und ich nicht immer schaun muss wo er ist. Dafür kann er aber in seinem Zimmer an alle Schränke ran und ausräumen.
    Natürlich kann man nicht alles absichern oder wegstellen. Hier liegen auch Kabel rum, an die er ran geht oder an den Drucker oder Schubladen oder oder oder.. Deswegen bleibt er auch nicht allein im Zimmer, auch weil er selten hört wenn ich nein sage.
    Keine Ahnung ob das in dem alter normal ist aber wenn der Schrank nicht zu ist kann ich ihn noch so oft wegsetzen und nein sagen, er geht immer wieder, meist grinsend, ran und macht was er nicht machen darf.

    Ich wünsch dir viele Nerven und geduld beim nein-sagen!

    Lg, Inga

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  3. Unsere Große wusste glücklicherweise sehr schnell, was sie durfte und was nicht, aber bei anderen Kindern ist das etwas anders. Ich finde, dass auch beim Achten auf das Kind Steckdosen, Schubladen mit gefährlichen Sachen (Messer, Scheren,...) und andere Sachen, mit denen sich das Kind verletzen kann, gesichert sein müssen, denn irgendwann sind die Kinder auch mal kurz alleine in einem Raum und kommen vielleicht auf dumme Ideen.
    Liebe Grüße! Sonja

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  4. Wir haben nur Steckdosensicherungen und ein Türgitter vor dem Kinderzimmer. Ich versuche meinen Mäusen beizubringen was erlaubt ist und was nicht. Meine Große (knapp zwei) hilft mir sehr gerne beim Ausräumen der Spülmaschine. Sie weiß genau, was sie anfassen darf und was nicht (okay, sie greift sich doch mal nen Teller, aber beim Besteck weiß sie, dass sie nur die Löffel greifen darf). Sie hat auch schnell gelernt, dass sie nicht an den Backofen fassen darf, wenns Licht an ist und dass auch das Drehen an den Knöpfen in der Küche nicht erlaubt ist, die Futterecke der Katzen und auch die Ecke in der die Katzenklos stehen findet sie (zum Glück) eklig. Bald kommt sie an die Türklinken dran, aber die haben wir eh schon hochgestellt. Bei der Kleinen wird sich zeigen, worauf sie anspringt. Sie robbt viel durchs Kinderzimmer, im Wohnzimmer mag ich sie noch nicht lassen, da hab ich bei der Großen auch bißchen gewartet, bis sie richtig gekrabbelt ist.

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  5. Ich bin zwar nur "Teilzeit-Ersatz-Mama" und der Kleine ist auch schon viereinhalb, aber ich finde, man kann nicht alles absichern und wegstellen. Die Kinder müssen auch lernen, was sie anfassen dürfen und was nicht, vor allem, weil man ja auch mal bei anderen Leuten ist und nicht erwarten kann, dass da alles "kindersicher" ist. Steckdosensicherungen haben wir in unserer Wohnung auch, aber ansonsten ist nichts gesichert. Und leider kommt es dann auch mal zu Situationen, wie der folgenden: Der Kleine wollte beim Kochen helfen und mein Freund hat ihm wohl fünfmal gesagt: "Die Platte ist heiß". Was passiert, er fasst drauf. Und die Begründung: "Ich wollte sehen, ob die wirklich heiß ist". Folge: Eine kleine Brandblase am Finger, großes Geschrei und er macht es nicht mehr. Ist zwar nicht schön, aber ich denke, das wäre irgendwann eh passiert. Kinder wollen halt alles probieren und müssen auch ihre Erfahrungen machen. Und mir ist das als Kind auch passiert. Aber das ist auch eine Sache, wo jeder selbst entscheiden muß, wie er/sie damit umgeht.

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  6. Bin ich froh, dass das Thema bei uns noch nicht akut ist. Allerdings wird es ja nicht mehr lange dauern, deshalb lese ich hier ganz interessiert mit :)

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  7. Ich hatte alle Steckdosen in nicht erreichbaren Höhen und deswegen auch kein Schutz, bei Oma und Opa dann allerdings schon... Schubladen oder Schränke habe ich nicht verbarrikadiert. Bin auch dafür, dass sie möglichst schnell lernen was gefährlich ist und was nicht. Klar keine verschluckbaren teile irgendwo rumfliegen lassen aber das versteht sich, genau wie Putzmittel etc.
    Zuviel Schutz ist doch auch nichts, so lernen sie es nicht. Luis hat auch schonmal auf ne Herdplatte gepackt, danach nie wieder ^^ (keine brandblase oder so) ...

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  8. Also wir haben fast gar keine Kindersicherung, wenn ich mal genauer überlege. Also relativ wenig. :) Im KiZi gibt es 5Steckdosen, die sind gesichert mit diesen Kindersicherungssteckdosenschutz oder wie man sie nennt. :-D Dann haben wir ein Türgitter an seiner KiZi-Tür, aber die wurde bis jetzt nur zweimal zu gemacht und er drin "eingesperrt", weil wir durch gewischt haben und wir nicht wollten das er durchs nasse läuft. Und sonst haben wir noch zwei si sicherheitsriegel vor dem Badezimmerunterschrank, weil da Badeschaum drin ist und er so gerne Loation und Badezusatz trinkt. *würg* :-D Deswegen wurde das nun gesichert! Und in der Küche der SChrank unter der Spüle hat so einen Riegel, weil da halt giftige Küchenreiniger drin sind. Er weiß zwar das er an all das nicht darf, aber sicher ist da sicher. Das Risiko das sie doch mal zu neugierig werden ist zu groß. Sonst sind wir eig. immer hinter her und bringen ihn bei das etwas gefährlich ist und er lässt es dann beim zweiten mal auch sein. Manchmal muss er halt auch einfach selbst drauß lernen. So stand letztens ein heißer Topf auf dem Tisch wo halt garde das fertige essen drin war. Ich hab gesagt, "NEIN, das ist heiß!" Eig. weiß er dann das er nicht dran darf, aber er wollt nicht hören und dann Finger rein und gemerkt das es weh tut. Er hat den Finger dann gleich im Mund gekühlt. Und dann drauf gezeigt und ganz böse gesagt "BAH!" Denn "BAH" bedeutet bei ihm alles was böse, eklig oder doof ist. :-D

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  9. Das Einzige auf das ich wirklich Wert setze sind Kindersicherungen für die Steckdosen. Alles andere halte ich für ziemlich übertrieben. Habe meine drei auch ohne den ganzen Kram (Eckenschutz, Türschutz, Herdschutz etc) groß bekommen.
    Wie einige schon schrieben ist es wichtig, dem Kind direkt klar zu machen, dass diese Dinge gefährlich sind und weder in den Mund noch sonstwo hin gehören.
    Kinder lernen nur so, wie ich finde.
    Und wenn dein kleiner Onno doch mal ein Stück Katzenfutter vernascht, so wird er spätestens dann wissen, dass es nicht schmeckt und evtl Bauchweh macht. (sterben wird er davon nicht ^^ Tierfutter wird genauso gut geprüft wie "Menschenfutter" manchmal sogar besser) ;)

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