Kinderbuch Vorstellung: Die Geschichtenerfinderkinder

Gestern morgen erreicht mich mein erstes Buch von "Blogg dein Buch".
Ich wusste zuvor gar nicht, dass Langenscheidt auch noch andere Genres, als das Genre "Sprachen" vertritt und fand es aus diesem Grund richtig spannend mir folgendes Kinderbuch anzuschauen.

Die Geschichtenerfinderkinder  von Martin Auer & Katharina Sieg


Das Buch ist unterteilt in 4 Büchereinachmittage, zu denen ein Haufen ganz unterschiedlicher Kinder in den Sommerferien geht. Sie Treffen sich im Turm der Bibliothek und die Bibliothekarin Karin erfindet gemeinsam mit den Kindern immer wieder neue Geschichten und Reime.


Das Buch ist laut Angabe geeignet für Kinder ab 5 Jahren und das finde ich durchaus realistisch. Ich war wirklich richtig begeistert und habe es mit einer kurzen Pause an einem Tag durchgelesen. Das Buch steckt nicht nur voller Fantasie, Abenteuern, schöner Illustrationen und Reime, sondern bringt noch einen großen Haufen Moral mit sich. Vertreten sind unter anderem die Themen: Ernährung, Behinderung und der Umgang mit Geld. Die Vorstellungen, Träume und Wünsche der Kinder im Buch - und sicherlich auch vieler Kinder in dieser Welt- werden benannt und diskutiert, so wie Kinder eben diskutieren. Fantasieren. Abwägen, was ist richtig und was falsch. Und das alles stets gemeinschaftlich.

Die Geschichten, die die Kinder mit der Bibliothekarin Karin erfinden, sind nicht einfach nur niedergeschrieben, sondern entstehen nahezu im Buch. Die Kinder werfen immer wieder ihre neuen Ideen und Fantasien in den Raum und daraus entsteht die Geschichte oder der Reim. Das -fand ich- hat es total spannend und ein bisschen wuselig gemacht. So wie Kinder eben sind. Und es hat richtig Spaß gemacht. Selbst ich, wo ich weit über 5 Jahre alt bin, fühlte mich ein bisschen als würde ich mit im Turm der Bibliothek sitzen.

Jede von den Geschichten ist durch eine große Überschrift gekennzeichnet, sodass man sich zum Vorlesen auch nur eine Geschichte herauspicken kann.

Die Illustrationen sind wirklich schön. Sie wirken friedlich und übersichtlich. Tatsächlich musste ich sie mir nach dem Lesen noch einmal anschauen, da ich währenddessen so in den Text vertieft war. Mit Kind nimmt man sich natürlich dann nochmal viel mehr Zeit und sicherlich auch genug Zeit für die wunderbaren Bilder. Gut fand ich auch, dass die Kinder sowohl im Text als auch auf den Bildern sehr unterschiedlich sind. Groß, klein, dick, dünn, laut, leise und mit unterschiedlicher etnischer Herkunft.

Ich freue mich schon riesig, wenn Onno so alt ist, dass ich mit ihm in den Turm der Bibliothek steigen kann!

Wenn ihr jetzt neugierig seid, könnt ihr HIER das Buch bestellen.


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